GwG · Rechtsanwälte · Stufe 3 von 5

GwG für Rechtsanwälte: Profi

Profi: Meldefragen und anwaltliche Verschwiegenheit differenzieren

Du strukturierst anspruchsvolle Mandatssachverhalte und untersuchst das Verhältnis von Sorgfaltspflichten, beruflicher Vertraulichkeit und möglichen Meldepflichten. Dabei trennst du den Grundtatbestand, die Ausnahmen und ihre Grenzen anhand der jeweiligen Informationsherkunft.

🇩🇪 Schulungsangebot für Deutschland

Geplante Schulungszeit
4 Zeitstunden
Zusatzprüfung
Freiwillig · geplant +45 Minuten
Nach Teilnahme
Teilnahmezertifikat & Teilnahmebadge

Unverbindliche Anfrage an Timo Winkelbach. Die Zusatzprüfung wählst du nur auf Wunsch hinzu.

GwG · Rechtsanwälte · Stufe 3 · Profi
Branchenbadge · 3 Sterne kennzeichnen die Lernstufe. Dieses Beispielbild ist kein personenbezogener Nachweis und bestätigt keine bestandene Prüfung.

Passt diese Stufe zu dir?

Für wen ist die Schulung gedacht?

Für erfahrene Rechtsanwälte, Geldwäschebeauftragte und fachliche Ansprechpartner in Kanzleien.

Was solltest du mitbringen?

Sichere Kenntnisse der Mandatsprüfung und Risikobewertung; Fortgeschrittenenstufe oder vergleichbare Erfahrung.

Dein konkreter Mehrwert

Du kannst eine schwierige Frage so aufbereiten, dass die zuständige Kanzleifunktion Tatsachenbasis, Quellen und offene Entscheidungspunkte erkennt. Pauschale Berufungen auf Verschwiegenheit werden durch eine gezielte, nachvollziehbare Prüfung ersetzt.

Prüfentscheidungen mit belastbarer Begründung vorbereiten

Das bearbeitest du in dieser Schulung.

  1. Informationsherkunft und Mandatskontext

    Du ordnest Angaben danach, wann, von wem und im Zusammenhang mit welcher Tätigkeit sie bekannt wurden. An unterschiedlichen Mandatsteilen prüfst du die Bedeutung dieser Zuordnung, bevor eine mögliche Ausnahme oder weitere Maßnahme beurteilt wird.

  2. Meldeprüfung mit Ausnahmen und Grenzen

    Du bearbeitest § 43 Abs. 1 und 2 GwG am Originaltext und grenzt Fragen der Verpflichteteneigenschaft davon ab. In einer Fallvariation untersuchst du, welche zusätzliche Tatsache die rechtliche Prüfung verändert und weshalb der genaue Kenntnisstand dokumentiert werden muss.

  3. Kommunikation und Entscheidungsvorlage

    Du untersuchst das Verbot der Informationsweitergabe und gesetzliche Ausnahmen anhand geplanter Gesprächsinhalte. Anschließend formulierst du eine interne Entscheidungsvorlage mit Handlungsoptionen, Zuständigkeiten und offenen Fragen; eine erläuterte Auswertung macht Begründungslücken sichtbar.

Deine Lernziele

  • Informationsherkunft innerhalb eines gemischten Mandats konkret zuordnen.
  • Meldegrundtatbestand, Ausnahmen und Rückausnahmen getrennt prüfen.
  • Geplante Informationsweitergabe am einschlägigen gesetzlichen Rahmen untersuchen.
  • Einen Entscheidungsvermerk mit klaren Grenzen der Bewertung erstellen.

Vom Wissen zur begründeten Falllösung.

Fiktiver Übungsfall · Rechtsanwälte

Neue Angaben kurz vor dem Vollzug

In einem Gesellschaftsmandat werden kurz vor dem Vollzug widersprüchliche Informationen zur Finanzierung bekannt. Teile stammen aus Beratungsgesprächen, andere aus Transaktionsunterlagen. Ordne die Informationsquellen und begründe, welche Fragen zu Sorgfalt, Meldepflicht und Kommunikation getrennt entschieden werden müssen.

Im Mittelpunkt: Informationsherkunft und Reichweite berufsbezogener Ausnahmen am konkreten Mandat prüfen.

Deine Übung

Du vergleichst zwei Varianten eines laufenden Beratungsmandats. Für jede Variante begründest du die erforderlichen Prüfungsschritte und formulierst eine sachgerechte interne Übergabe.

Dein Arbeitsergebnis und Teilnahmenachweis

Eine differenzierte Entscheidungsvorlage zu Meldefrage, Vertraulichkeit und weiterem Vorgehen im konkreten Mandatskontext. Nach absolvierter Schulung erhältst du ein als Teilnahme gekennzeichnetes Zertifikat und den Teilnahmebadge deiner Branche und Stufe.

Der Bezug zu deinem Arbeitsalltag

Du übst die fachliche Vorbereitung sensibler Kanzleientscheidungen. Der Schwerpunkt liegt auf sauberer Sachverhaltsarbeit, passender Quellenzuordnung und einer Kommunikation, deren rechtliche Voraussetzungen ausdrücklich geprüft wurden.

Geplant: 4 Zeitstunden Schulung. Mit Raum für die Anwendung.

Die geplante reine Schulungszeit beträgt 240 Minuten. Sie umfasst Wissensvermittlung, Anwendung am Übungsfall und gemeinsame Auswertung. Pausen kommen hinzu. Die Angaben sind Planungswerte; den konkreten Ablauf stimmen wir vor der Schulung ab.

Wissen & Einordnung
90 Minuten
Übung & Anwendung
135 Minuten
Auswertung & Transfer
15 Minuten

Wenn du die freiwillige Zusatzprüfung wählst, kommen 45 Minuten hinzu. Die geplante Gesamtzeit mit Prüfung beträgt dann 4,75 Zeitstunden, zuzüglich Pausen.

Freiwillige Zusatzoption · geplant +45 Minuten

Du entscheidest, ob du zusätzlich eine Prüfung ablegst.

Die Schulung ist auch ohne zusätzliche Abschlussprüfung möglich. Nach absolvierter Schulung erhältst du ein Teilnahmezertifikat und einen Teilnahmebadge. Ein Nachweis über eine bestandene Prüfung setzt die erfolgreiche Teilnahme an der freiwilligen Zusatzprüfung voraus.

Prüfungsformat

Optionale Prüfung: Begründete Fallentscheidung mit Kommunikationsprüfung

Deine Prüfungsaufgabe

Du erstellst für einen neuen Sachverhalt eine Entscheidungsvorlage und prüfst zusätzlich den vorgesehenen Inhalt einer Mandantennachricht.

Darauf kommt es bei der Bewertung an

  • Tatbestand und Ausnahmen sauber getrennt
  • Kenntnisstand und Informationsherkunft dokumentiert
  • Kommunikationsgrenzen fallbezogen berücksichtigt

Dokumentation der Prüfungsleistung

Nach bestandener optionaler Prüfung erhältst du einen gesondert als Prüfungsnachweis gekennzeichneten Erfolgsnachweis für diese Stufe.

Schulung mit Zusatzprüfung anfragen

Teilnahme und Prüfungsleistung bleiben erkennbar.

Der persönliche Nachweis benennt ausdrücklich, ob die Teilnahme oder eine bestandene freiwillige Zusatzprüfung bestätigt wird. Die Badge-Grafik zeigt die Branche und Lernstufe; sie ist für sich allein kein Leistungsnachweis.

Informationen zur Zertifikat- und Badge-Prüfung →

Interesse an GwG für Rechtsanwälte: Profi?

Dein Ansprechpartner für die Schulungsanfrage ist Timo Winkelbach. Du erreichst ihn per E-Mail an info@eu-aml.com oder über das vorausgefüllte Anfrageformular.

Schulungsanfrage vorbereiten

Reihe, Branche und Stufe werden übernommen. Die Anfrage ist unverbindlich.

Alle fünf Stufen für Rechtsanwälte ansehen →

24 EU-AMTSSPRACHEN

Sprache der Website wählen

Schulungen und Prüfungen finden ausschließlich auf Deutsch statt.

Die Sprachauswahl gilt für die Informationen auf dieser Website. Originalgrafiken, Badges und zitierte deutsche Gesetzestexte bleiben unverändert.

Die Übersetzungen dienen der Information. Bei fachlichen Fragen bleibt die deutsche Originalfassung maßgeblich.