GwG · Banken · Stufe 1 von 5
GwG für Banken: Einführung
Einführung: Kunden verstehen und erste Zahlungsauffälligkeiten einordnen
Du lernst die grundlegenden GwG-Arbeitsschritte in einer Bank kennen und verbindest Kundenaufnahme, Beteiligtenklärung und laufende Überwachung. Dabei unterscheidest du Kundenangaben, überprüfte Nachweise und Hinweise, die zunächst eine weitere Untersuchung benötigen.
🇩🇪 Schulungsangebot für Deutschland
- Geplante Schulungszeit
- 3 Zeitstunden
- Zusatzprüfung
- Freiwillig · geplant +30 Minuten
- Nach Teilnahme
- Teilnahmezertifikat & Teilnahmebadge
Unverbindliche Anfrage an Timo Winkelbach. Die Zusatzprüfung wählst du nur auf Wunsch hinzu.
Passt diese Stufe zu dir?
Für wen ist die Schulung gedacht?
Für Mitarbeiter in Kundenservice, Vertrieb, Kontoeröffnung und erster Sachbearbeitung sowie Einsteiger in die Geldwäscheprävention.
Was solltest du mitbringen?
Keine vertieften GwG-Kenntnisse erforderlich; grundlegende Abläufe einer Bank sollten dir bekannt sein.
Dein konkreter Mehrwert
Du kannst Kundeninformationen geordnet erfassen und erkennst, weshalb das bei der Kontoeröffnung erwartete Geschäft später mit tatsächlichen Zahlungsbewegungen verglichen wird. Rückfragen an Kunden oder interne Stellen lassen sich dadurch konkreter vorbereiten.
Kundenaufnahme und laufende Überwachung zusammen denken
Das bearbeitest du in dieser Schulung.
Kunde, Vertreter und wirtschaftlich Berechtigter
Du bearbeitest einen fiktiven Kontoeröffnungsantrag und unterscheidest die beteiligten Rollen. Erhebung und Überprüfung der Identitätsangaben werden anhand ausgewählter Unterlagen erklärt; fehlende Angaben werden sichtbar gehalten und dem passenden nächsten Arbeitsschritt zugeordnet.
Ein verständliches Kundenprofil aufbauen
Du erfasst Geschäftsmodell, Zweck der Kontoverbindung und erwartete Zahlungen. Die Übung zeigt, wie sich ein nachvollziehbares Ausgangsprofil erstellen lässt und welche Information für einen späteren Vergleich mit dem tatsächlichen Geschäftsverlauf besonders hilfreich ist.
Hinweise aus dem Zahlungsverkehr aufnehmen
Du vergleichst erste Kontobewegungen mit dem Kundenprofil. Eine auffällige Abweichung wird als Untersuchungsanlass beschrieben und intern eingeordnet; Dokumentation, Zuständigkeit und Grundlagen einer möglichen Meldeprüfung werden erklärt, ohne einen Hinweis bereits als feststehendes Ergebnis zu behandeln.
Deine Lernziele
- Kundenrollen und Identifizierungsunterlagen nachvollziehbar zuordnen.
- Zweck und erwarteten Verlauf einer Kontoverbindung beschreiben.
- Tatsächliche Zahlungen mit dem Ausgangsprofil vergleichen.
- Ungeklärte Hinweise mit Quellenbezug intern weitergeben.
Vom Wissen zur begründeten Falllösung.
Fiktiver Übungsfall · Banken
Firmenkonto mit unerwartetem Zahlungseingang
Ein neuer Firmenkunde beschreibt regionalen Warenhandel. Der erste größere Zahlungseingang stammt von einer bislang nicht genannten Gesellschaft. Vergleiche die vorhandenen Angaben mit der Zahlung und trenne belegte Kundeninformationen von noch offenen Fragen zum Geschäftsvorgang.
Im Mittelpunkt: Kundenprofil und tatsächliche Kontobewegung erstmals strukturiert vergleichen.
Deine Übung
Du ergänzt das Profil eines Firmenkunden und vergleichst es mit einem kurzen Kontoauszug. Formuliere passende Rückfragen und einen geordneten internen Hinweis.
Dein Arbeitsergebnis und Teilnahmenachweis
Ein Kundenprofil mit Beteiligtenübersicht, nachvollziehbaren Informationslücken und einer ersten dokumentierten Zahlungseinordnung. Nach absolvierter Schulung erhältst du ein als Teilnahme gekennzeichnetes Zertifikat und den Teilnahmebadge deiner Branche und Stufe.
Der Bezug zu deinem Arbeitsalltag
Du übst die Verbindung zwischen Kundenkontakt und interner Prüfung. Die Struktur unterstützt verständliche Rückfragen und macht deutlich, welche Informationen andere Bankbereiche für die weitere Bearbeitung benötigen.
Geplant: 3 Zeitstunden Schulung. Mit Raum für die Anwendung.
Die geplante reine Schulungszeit beträgt 180 Minuten. Sie umfasst Wissensvermittlung, Anwendung am Übungsfall und gemeinsame Auswertung. Pausen kommen hinzu. Die Angaben sind Planungswerte; den konkreten Ablauf stimmen wir vor der Schulung ab.
- Wissen & Einordnung
- 75 Minuten
- Übung & Anwendung
- 90 Minuten
- Auswertung & Transfer
- 15 Minuten
Wenn du die freiwillige Zusatzprüfung wählst, kommen 30 Minuten hinzu. Die geplante Gesamtzeit mit Prüfung beträgt dann 3,5 Zeitstunden, zuzüglich Pausen.
Du entscheidest, ob du zusätzlich eine Prüfung ablegst.
Die Schulung ist auch ohne zusätzliche Abschlussprüfung möglich. Nach absolvierter Schulung erhältst du ein Teilnahmezertifikat und einen Teilnahmebadge. Ein Nachweis über eine bestandene Prüfung setzt die erfolgreiche Teilnahme an der freiwilligen Zusatzprüfung voraus.
Prüfungsformat
Optionale Prüfung: Wissensfragen und neuer Kundenkurzfall
Deine Prüfungsaufgabe
Du ordnest die Rollen eines neuen Kundenbeispiels, vergleichst eine Zahlung mit dem Profil und begründest den vorgesehenen nächsten Prüfschritt.
Darauf kommt es bei der Bewertung an
- Kundenrollen und Informationsquellen richtig zugeordnet
- Abweichung konkret und sachlich beschrieben
- Weiterer Schritt nachvollziehbar begründet
Dokumentation der Prüfungsleistung
Nach bestandener optionaler Prüfung erhältst du einen gesondert als Prüfungsnachweis gekennzeichneten Erfolgsnachweis für diese Stufe.
Schulung mit Zusatzprüfung anfragenTeilnahme und Prüfungsleistung bleiben erkennbar.
Der persönliche Nachweis benennt ausdrücklich, ob die Teilnahme oder eine bestandene freiwillige Zusatzprüfung bestätigt wird. Die Badge-Grafik zeigt die Branche und Lernstufe; sie ist für sich allein kein Leistungsnachweis.
Informationen zur Zertifikat- und Badge-Prüfung →Rechtsgrundlagen und Fachquellen zu dieser Stufe
Die Schulung arbeitet mit den folgenden Quellen. Sie helfen dabei, die Entscheidungen im Übungsfall anhand der jeweils einschlägigen Regelung zu begründen.
- GwG – Verpflichtete: Kreditinstitute – § 2 Abs. 1 Nr. 1 GwG
- GwG – Interne Sicherungsmaßnahmen – § 6 Abs. 1 und 2, insbesondere Abs. 2 Nr. 1 und 6 GwG
- GwG – Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflicht – § 8 Abs. 1 bis 4 GwG
- GwG – Allgemeine Sorgfaltspflichten – § 10 Abs. 1 bis 3a und 9 GwG; laufende Überwachung: Abs. 1 Nr. 5
- GwG – Identifizierung; Erhebung von Angaben zum Zweck der Identifizierung – § 11 Abs. 1, 3 bis 6 GwG
- GwG – Überprüfung von Angaben zum Zweck der Identifizierung – § 12 Abs. 1, 2 und 4 GwG
- GwG – Verfahren zur Überprüfung von Angaben zum Zweck der Identifizierung – § 13 Abs. 1 GwG
- KWG – Interne Sicherungsmaßnahmen bei Instituten – § 25h Abs. 1 bis 3 KWG, insbesondere Abs. 2 Satz 1 und Abs. 3 Sätze 1 und 2
Interesse an GwG für Banken: Einführung?
Dein Ansprechpartner für die Schulungsanfrage ist Timo Winkelbach. Du erreichst ihn per E-Mail an info@eu-aml.com oder über das vorausgefüllte Anfrageformular.
Schulungsanfrage vorbereitenReihe, Branche und Stufe werden übernommen. Die Anfrage ist unverbindlich.