GwG · Banken · Stufe 3 von 5

GwG für Banken: Profi

Profi: Erhöhte Risiken und Meldefragen im Bankfall beurteilen

Du bearbeitest einen Bankfall mit mehreren unterschiedlichen Hinweisen und verbindest Risikoüberprüfung, vertiefte Sachverhaltsklärung und Meldeprüfung. Dabei unterscheidest du einzelne Recherchetreffer, bestätigte Angaben und rechtliche Voraussetzungen für das weitere Vorgehen.

🇩🇪 Schulungsangebot für Deutschland

Geplante Schulungszeit
4 Zeitstunden
Zusatzprüfung
Freiwillig · geplant +45 Minuten
Nach Teilnahme
Teilnahmezertifikat & Teilnahmebadge

Unverbindliche Anfrage an Timo Winkelbach. Die Zusatzprüfung wählst du nur auf Wunsch hinzu.

GwG · Banken · Stufe 3 · Profi
Branchenbadge · 3 Sterne kennzeichnen die Lernstufe. Dieses Beispielbild ist kein personenbezogener Nachweis und bestätigt keine bestandene Prüfung.

Passt diese Stufe zu dir?

Für wen ist die Schulung gedacht?

Für erfahrene Prüfer, Compliance-Mitarbeiter und Geldwäschebeauftragte mit Verantwortung für anspruchsvollere Kundenfälle.

Was solltest du mitbringen?

Sichere Kenntnisse der Transaktionsprüfung und Risikobewertung; Fortgeschrittenenstufe oder vergleichbare Praxiserfahrung.

Dein konkreter Mehrwert

Du kannst belastbare Entscheidungsgrundlagen für Geldwäschebeauftragte und zuständige Führungsebenen vorbereiten. Der Vermerk macht sichtbar, welche Maßnahme durch welche Information begründet wird und weshalb ein einzelner Treffer noch keine vollständige Fallbewertung ersetzt.

Hinweise gewichten und fachliche Entscheidungen vorbereiten

Das bearbeitest du in dieser Schulung.

  1. Unterschiedliche Hinweise getrennt bewerten

    Du bearbeitest einen möglichen PEP-Namensgleichlauf, eine unklare Unternehmensverbindung und ungewöhnliche Zahlungen. Zuerst prüfst du die Identitätszuordnung und Tatsachenbasis jedes Hinweises; anschließend untersuchst du ihre Bedeutung im Gesamtbild der Kundenbeziehung.

  2. Vertiefte Maßnahmen begründen

    Du ordnest konkrete Fallmerkmale ausgewählten Tatbeständen des § 15 GwG zu und entwickelst geeignete weitere Untersuchungen. Mittelherkunft, benötigte Zustimmung und Intensität der Überwachung werden als gesonderte Fragen behandelt und mit den jeweiligen Voraussetzungen verknüpft.

  3. Meldeprüfung und Kommunikation vorbereiten

    Du prüfst die Voraussetzungen einer möglichen Meldung und dokumentierst Gegenargumente sowie Informationslücken. Eine Entscheidungsvorlage verbindet Ergebnis, Zuständigkeit und nächste Schritte; geplante Kundenkontakte werden zusätzlich am einschlägigen Verbot der Informationsweitergabe untersucht.

Deine Lernziele

  • Recherchetreffer vor ihrer Verwendung einer Person richtig zuordnen.
  • Verstärkte Maßnahmen aus konkreten Risikotatbeständen ableiten.
  • Risikoüberprüfung und Meldeprüfung nachvollziehbar auseinanderhalten.
  • Entscheidungsvorlagen einschließlich Kommunikationsfragen erstellen.

Vom Wissen zur begründeten Falllösung.

Fiktiver Übungsfall · Banken

Firmenkunde mit mehreren ungeklärten Hinweisen

Ein Firmenkunde zeigt ungewöhnliche Zahlungsbewegungen, eine schwer nachvollziehbare Beteiligungsverbindung und einen möglichen Namensgleichlauf in einer PEP-Recherche. Untersuche die Hinweise einzeln, kläre ihre Verbindungen und begründe, welche Maßnahmen und Meldefragen auf der aktuellen Informationsbasis zu bearbeiten sind.

Im Mittelpunkt: Gewichtete Gesamtbewertung ohne Vermischung von Treffern, Risiken und Meldevoraussetzungen.

Deine Übung

Du priorisierst mehrere Hinweise zur gleichen Kundenbeziehung und entwickelst einen abgestimmten Prüfplan. Eine ergänzende Information führt anschließend zur gezielten Überarbeitung deiner ersten Einschätzung.

Dein Arbeitsergebnis und Teilnahmenachweis

Eine fallbezogene Entscheidungsvorlage mit gewichtetem Hinweisbestand, Quellenbelegen, Maßnahmen und gesonderter Meldeprüfung. Nach absolvierter Schulung erhältst du ein als Teilnahme gekennzeichnetes Zertifikat und den Teilnahmebadge deiner Branche und Stufe.

Der Bezug zu deinem Arbeitsalltag

Du übst die fachliche Abstimmung komplexerer Vorgänge zwischen Prüfung, Kundenbetreuung und verantwortlicher Stelle. Die Dokumentation zeigt, welche Fakten die Entscheidung tragen und wie Änderungen später nachvollzogen werden können.

Geplant: 4 Zeitstunden Schulung. Mit Raum für die Anwendung.

Die geplante reine Schulungszeit beträgt 240 Minuten. Sie umfasst Wissensvermittlung, Anwendung am Übungsfall und gemeinsame Auswertung. Pausen kommen hinzu. Die Angaben sind Planungswerte; den konkreten Ablauf stimmen wir vor der Schulung ab.

Wissen & Einordnung
90 Minuten
Übung & Anwendung
135 Minuten
Auswertung & Transfer
15 Minuten

Wenn du die freiwillige Zusatzprüfung wählst, kommen 45 Minuten hinzu. Die geplante Gesamtzeit mit Prüfung beträgt dann 4,75 Zeitstunden, zuzüglich Pausen.

Freiwillige Zusatzoption · geplant +45 Minuten

Du entscheidest, ob du zusätzlich eine Prüfung ablegst.

Die Schulung ist auch ohne zusätzliche Abschlussprüfung möglich. Nach absolvierter Schulung erhältst du ein Teilnahmezertifikat und einen Teilnahmebadge. Ein Nachweis über eine bestandene Prüfung setzt die erfolgreiche Teilnahme an der freiwilligen Zusatzprüfung voraus.

Prüfungsformat

Optionale Prüfung: Begründete Entscheidungsvorlage

Deine Prüfungsaufgabe

Du bearbeitest einen neuen Mehrfachhinweis und erläuterst Maßnahmen, Zuständigkeiten sowie eine gesondert geprüfte Kommunikationsfrage.

Darauf kommt es bei der Bewertung an

  • Hinweise belastbar zugeordnet und gewichtet
  • Maßnahmen und Meldeprüfung quellenbezogen getrennt
  • Entscheidung und Kommunikation nachvollziehbar begründet

Dokumentation der Prüfungsleistung

Nach bestandener optionaler Prüfung erhältst du einen gesondert als Prüfungsnachweis gekennzeichneten Erfolgsnachweis für diese Stufe.

Schulung mit Zusatzprüfung anfragen

Teilnahme und Prüfungsleistung bleiben erkennbar.

Der persönliche Nachweis benennt ausdrücklich, ob die Teilnahme oder eine bestandene freiwillige Zusatzprüfung bestätigt wird. Die Badge-Grafik zeigt die Branche und Lernstufe; sie ist für sich allein kein Leistungsnachweis.

Informationen zur Zertifikat- und Badge-Prüfung →

Interesse an GwG für Banken: Profi?

Dein Ansprechpartner für die Schulungsanfrage ist Timo Winkelbach. Du erreichst ihn per E-Mail an info@eu-aml.com oder über das vorausgefüllte Anfrageformular.

Schulungsanfrage vorbereiten

Reihe, Branche und Stufe werden übernommen. Die Anfrage ist unverbindlich.

Alle fünf Stufen für Banken ansehen →

24 EU-AMTSSPRACHEN

Sprache der Website wählen

Schulungen und Prüfungen finden ausschließlich auf Deutsch statt.

Die Sprachauswahl gilt für die Informationen auf dieser Website. Originalgrafiken, Badges und zitierte deutsche Gesetzestexte bleiben unverändert.

Die Übersetzungen dienen der Information. Bei fachlichen Fragen bleibt die deutsche Originalfassung maßgeblich.